Gründungsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der Schachschule Düsseldorf e.V.

Andreas HeckerDa komme ich her:

„Düsseldorf - geboren in Bilk und aufgewachsen in Eller. Danach mehrmals umgezogen, aber immer in meiner Heimatstadt Düsseldorf geblieben.“

Zum ersten Mal das „königliche Spiel“ gespielt:

„Im Alter von etwa 7 Jahren hat mir mein Opa - selbst ein begeisterter Vereinsspieler - das Schachspielen beigebracht. Nach unzähligen Niederlagen hatte ich aber immer noch nicht die Lust daran verloren und habe dann irgendwann einmal ein Unentschieden (Remis) geholt. Oder hat er es mir geschenkt? Ich weiß es nicht! Und werde es leider nie erfahren!

Kurz nach meinem 10. Geburtstag bin ich in seinen Verein eingetreten (damals SG Düsseldorf - heute Düsseldorfer SK) und bin bis heute Vereinsspieler (nunmehr seit über 20 Jahren beim Oberbilker SV) geblieben und seit über einem Jahrzehnt Vereinsvorsitzender.

Wobei ich in jungen Jahren nicht besonders fleißig war. Erst mit 13-14 Jahren habe ich mich gezielt mit der Schachtheorie und dem Lesen von Büchern (von der Eröffnung bis zum Endspiel über die Weltmeister der Schachgeschichte bis hin zu berühmten Werken wie z. B. „Mein System“) intensiv mit Schach beschäftigt.“

Das bedeutet Schach für mich:

„Entspannung im lockeren Spiel aber auch Anspannung im Wettkampf. Konzentrationsfähigkeit und das Fokussieren auf strategische Pläne, taktische Möglichkeiten über mehrere Stunden. Die Geselligkeit im Verein mit netten Menschen hat auch etwas für sich. Ein Leben ohne Schach kann ich mir eigentlich gar nicht mehr vorstellen.“

Warum Schach generell wertvoll ist:

„Das Schachspiel hat so unglaublich viele Facetten. Meiner Meinung nach schult es unter anderem:

- die Konzentrationsfähigkeit,

- das räumliche Vorstellungsvermögen (z. B. beim Berechnen von Varianten. Ich muss also Stellungsbilder erkennen, ohne dass sie konkret auf dem Brett zu sehen sind),

- logisches und strategisches Denken (Planung, Vorausberechnung etc.),

- Kreativität (abstraktes Denken, also erfinderisch bei Kombinationen sein),

- die Eigenverantwortlichkeit (ich muss zu meinen Entscheidungen stehen, denn es gibt keinen schlechten Rasen, einen unfairen Schiedsrichter oder schlechtes Wetter bzw. andere äußere Einflüsse),

- Fairness (vor und nach der Partie dem Gegner die Hand reichen),

- Ausdauer und Geduld (still am Brett sitzen können).“

 

Warum ich Schach-Lehrer geworden bin:

„Seit 2012 betreue ich Schach-Angebote an Grundschulen und am Humboldt-Gymnasium. Ich wollte damals wie heute einfach etwas von meiner eigenen Schachbegeisterung weitergeben sowie Kinder und Jugendliche im Schach unterrichten, weil ich die unterschiedlichen Komponenten, die das Schachspiel beinhaltet (s. o.) für sehr wertvoll in deren Entwicklung halte.“

Das nervt mich: (nicht nur beim Schach)

Intoleranz, Respektlosigkeit und Arroganz, Humorlosigkeit und Schadenfreude

In diesem Sinne: Schach macht einfach Spaß 😊